Die irische Datenschutzkommission (DPC) hat Meta Platforms Ireland Limited (MPIL) mit einer Geldstrafe in Höhe von 91 Mio. EUR (100 Mio. USD) belegt, weil das Unternehmen die Passwörter von Hunderten Millionen Nutzern im Klartext gespeichert und damit gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen hat.

Im Jahr 2019 gab Meta bekannt, dass es die Passwörter einiger Nutzer versehentlich im Klartext auf seinen internen Systemen gespeichert hatte, ohne sie zu verschlüsseln.

„Im Rahmen einer routinemäßigen Sicherheitsüberprüfung im Januar haben wir festgestellt, dass einige Benutzerpasswörter in einem lesbaren Format in unseren internen Datenspeichersystemen gespeichert wurden. Dies ist uns aufgefallen, weil unsere Anmeldesysteme so konzipiert sind, dass sie Passwörter mit Techniken maskieren, die sie unlesbar machen“, berichtet Meta. „Wir haben diese Probleme behoben und werden als Vorsichtsmaßnahme alle Personen benachrichtigen, deren Passwörter auf diese Weise gespeichert wurden.“

Das Unternehmen wies darauf hin, dass diese Passwörter nur für Personen innerhalb von Facebook sichtbar waren, und fand keine Beweise dafür, dass jemand sie intern missbraucht oder missbräuchlich darauf zugegriffen hat.

Meta schätzt, dass der Vorfall Hunderte von Millionen von Facebook Lite-Nutzern, Dutzende von Millionen anderer Facebook-Nutzer und Zehntausende von Instagram-Nutzern betroffen hat…

„Die Datenschutzkommission (DPC) hat heute ihre endgültige Entscheidung im Anschluss an eine Untersuchung von Meta Platforms Ireland Limited (MPIL) bekannt gegeben. Diese Untersuchung wurde im April 2019 eingeleitet, nachdem MPIL die DPC darüber informiert hatte, dass es versehentlich bestimmte Passwörter von Nutzern sozialer Medien im „Klartext“ auf seinen internen Systemen gespeichert hatte (d. h. ohne kryptografischen Schutz oder Verschlüsselung). reads DPC’s statement.

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